Ab wann begraben
Da das Bestattungsrecht Ländersache ist, sprechen wir hier nur von den Regelungen in Bayern. Eine detaillierte Übersicht je Bundesland findet man bei aeternitas. In Bayern haben die Eltern eine Bestattungspflicht bei lebend geborenen Kindern unabhängig von Alter und Gewicht. Bei still geborenen Kindern gilt die Bestattungspflicht ab der Woche bzw. Für alle Sternenkinder unter g oder vor der Woche gilt seit eine Bestattungspflicht für die Kliniken. Die Eltern dürfen aber ihr Baby jederzeit selbst bestatten lassen. Von den meisten Kliniken gibt es ein Sternenkindergrab. Dort wird in der Regel zweimal jährlich eine gemeinsame Bestattung sowie eine Gedenkfeier für die Eltern und Angehörigen organisiert. Die Idee, dass dann alle Sternenkinder zusammen sind, ist für viele Eltern auch tröstlich. Manchmal gibt es aber auch schon ein Familiengrab, das für die Eltern ein passender Ort ist, für andere ist es eher ein Friedwald, eine Baumbestattung, eine Gräberwiese oder die Eltern suchen nach ganz anderen Alternativen zu einer festen Grabstätte.
Ab wann begraben?
Wichtig ist, dass sich die Eltern in der von ihnen gewählten Form des Abschieds wiederfinden, als Teil ihrer Trauer. Eine wertvolle Erinnerung an das Kind können Fotografien sein, die es allein oder zusammen mit seinen Angehörigen zeigen. Es lohnt sich, diese Bilder sorgfältig mit einer möglichst guten, lichtstarken Kamera aufzunehmen — sie sind unwiederbringlich. Viele Kliniken übergeben den Eltern eine Erinnerungsmappe von diesem besonderen Geburts- und Abschiedstag. Die Eltern können dies auch selbst, unter Umständen auch mit den Geschwisterkindern, vorbereiten und gestalten. Wenn Eltern in dieser Situation nicht danach zumute ist, Porträts von ihrem Kind aufzunehmen, fertigt häufig die begleitende Hebamme diese Bilder an und bewahrt sie für die Eltern auf. Zu einem späteren Zeitpunkt sind sie ihnen vielleicht besonders wertvoll. Manche Eltern legen die Plazenta in die Erde und pflanzen einen Baum darauf. All diese Dinge können den Eltern Zeugnis geben, dass ihr Kind bei ihnen war. Ein wichtiger Ort der Erinnerung kann für die Eltern auch das Grab werden, in dem das Kind bestattet liegt.
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Traditionen der Beerdigung
Es wirkt jeweils zunächst das BstG, in dessen Bundesland das verstorbene Kind geboren wurde. Wir setzen uns für eine Verbesserung aller Bestattungsgesetze ein. Dazu haben wir im März ein Positionspapier verfasst. Bestattungspflicht durch die Eltern. Wenn ein Kind bestattungspflichtig ist, bedeutet dies, dass die Eltern die Bestattung beauftragen und bezahlen müssen. Die Regelungen der Bundesländer sind uneinheitlich. Es gibt Bundesländer, in denen ein in der SSW tot geborenes Kind keiner Bestattungspflicht unterliegt, genauso wie es Bundesländer gibt, in denen die Bestattungspflicht schon ab Gramm Geburtsgewicht gilt. Jedes lebend geborene Kind gewichtsunabhängig! Es besteht keine elterliche Bestattungspflicht für tot geborene Kinder unter Gramm Geburtsgewicht bzw. Schwangerschaftsmonats uneindeutig: wahrscheinlich vor der Bestattungsrecht der Eltern bei nicht bestattungspflichtigen Kindern. Wenn Ihr Kind nicht bestattungspflichtig ist, dürfen Sie in fast allen Bundesländern eine individuelle Bestattung mit eigener Grabstätte durchführen.
Die Geschichte des Begräbnisses
Sternenkind-Fotografen: Sternenkind-Fotos als Erinnerung. Was sind Sternenkinder? Babys, die bei der Geburt unter Gramm wiegen , wurden ursprünglich als Todgeburten oder Fehlgeburten bezeichnet. Manchmal werden diese Kinder auch als Schmetterlings- oder Engelskind bezeichnet. Heutzutage werden nicht nur Tod- und Fehlgeburten als Sternenkinder bezeichnet, sondern auch Kinder, die bereits kurz nach der Geburt versterben. Sternenkinder, die nach der Schwangerschaftswoche still geboren werden oder bei der Geburt über Gramm wiegen, werden in den Statistiken als Todgeborene aufgeführt. Im Jahr wurden nach Angaben des Bundesamtes für Statistik 3. Statistisch nicht erfasst werden Sternenkinder, die vor der Schwangerschaftswoche still geboren werden oder bei der Geburt unter Gramm wiegen. Lange Zeit hat bei einem Sternenkind das Gewicht darüber entschieden, ob dieses Kind offiziell anerkannt wurden. Erst ab einem Gewicht von mindestens Gramm war eine Eintragung ins Personenstandsregister möglich.