Ab wann kann man in den ruhestand gehen
Das Renteneintrittsalter hängt von einer bestimmten Altersgrenze und den Versicherungszeiten ab. Foto: shutterstock. Du musst eine bestimmte Altersgrenze erreicht haben, um im Alter eine gesetzliche Rente zu bekommen. In der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es seit neue Altersgrenzen bei den Altersrenten. Von bis steigt das Renteneintrittsalter stufenweise ab dem Jahrgang von 65 Jahren auf 67 Jahre. Wer zum Beispiel geboren wurde, kann erst mit 66 Jahren und zwei Monaten in Rente gehen. Für die Jahrgänge und später gibt es die Rente erst mit 67 Jahren. Wer früher geht, muss Abzüge in Kauf nehmen, weil er länger Rente bekommt. Wer besonders lange eingezahlt hat oder schwerbehindert ist, kann auch etwas früher ohne Abzüge in Rente gehen. Nach 45 Beitragsjahren ist eine abschlagsfreie Rente möglich, vorausgesetzt, du wurdest nach dem 1. Januar geboren und hast das Lebensjahr vollendet. Wer auf mindestens 35 Beitragsjahre kommt, für den greift die Rente für langjährig Versicherte. Mehr zu den Möglichkeiten, schon früher in Rente zu gehen, erfährst du auf der Website der Deutschen Rentenversicherung.
Ab wann kann man in den Ruhestand gehen?
Folgende Voraussetzungen hättest du dafür erfüllen müssen:. Bei der Rente ab 60 wegen Arbeitslosigkeit und Altersteilzeit wurde die Altersgrenze ab ebenfalls schrittweise gehoben. Personen, die vorzeitig in Rente gehen möchten, müssen dadurch Abschläge in Kauf nehmen. Ein Grund, weshalb diese Rentenarten auslaufen, ist die Heraufsetzung der Regelaltersgrenze. Diese Grenze bestimmt den Zeitpunkt, zu dem du ohne Abschläge in Rente gehen kannst. Aktuell liegt sie bei 67 Jahren. Sie wurde an die höhere Lebenserwartung der Menschen angepasst. Aktuell diskutieren Politiker darüber, das Eintrittsalter in die gesetzliche Rente auf 70 Jahre zu erhöhen. Im Folgenden findest du eine kurze Übersicht über verschiedene Regelaltersgrenzen in der aktuellen Rentengesetzgebung. Eine Ausnahme gilt für Personen, die in den Jahren bis geboren wurden. Sie können — je nach Geburtsjahr — bereits mit 61 Jahren beziehungsweise 61 Jahren und 10 Monaten in Rente gehen. Der Grund für die Abstufung ist die Rentenreform von Zuvor hatten auch Schwerbehinderte einen Anspruch auf eine gesetzliche Rente ab Mit der Reform wurde diese Altersgrenze schrittweise auf 63 Jahre heraufgesetzt.
| Alter für den Ruhestand in Deutschland | Ist von der "Rente mit 63" die Rede, ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein vorzeitiger Renteneintritt ohne Abschläge gemeint, obwohl es eine abschlagsfreie Rente mit einem Alter von 63 Jahren nicht mehr gibt. Die gesetzliche Rentenversicherung bietet zwei verschiedene Altersrenten, die schon vor Erreichen des regulären Rentenalters bezogen werden können: die "Altersrente für langjährig Versicherte" mit 35 Versicherungsjahren und die "Altersrente für besonders langjährig Versicherte" mit 45 Versicherungsjahren. |
| Vorzeitiger Ruhestand: Möglichkeiten und Bedingungen | Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte "belohnt" Menschen, die schon in jungen Jahren zu arbeiten begonnen und damit über Jahrzehnte hinweg Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet haben. Nach einer Versicherungszeit von 45 Jahren können Sie grundsätzlich früher in Rente gehen, für den Bezug von der Altersrente ohne Abschläge gibt es wieder bestimmte Altersgrenzen. |
Alter für den Ruhestand in Deutschland
Ist von der "Rente mit 63" die Rede, ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein vorzeitiger Renteneintritt ohne Abschläge gemeint, obwohl es eine abschlagsfreie Rente mit einem Alter von 63 Jahren nicht mehr gibt. Die gesetzliche Rentenversicherung bietet zwei verschiedene Altersrenten, die schon vor Erreichen des regulären Rentenalters bezogen werden können: die "Altersrente für langjährig Versicherte" mit 35 Versicherungsjahren und die "Altersrente für besonders langjährig Versicherte" mit 45 Versicherungsjahren. Mit welchem Alter man regulär und abschlagsfrei in Rente gehen kann, hängt grundsätzlich vom Geburtsjahr ab. Da das Rentenalter stufenweise auf 67 Jahre erhöht wird, verschiebt sich auch das Renteneintrittsalter mit dem Geburtsjahr nach oben. Rentenbeitragszahler, die vor geboren wurden, können bereits mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen; ab Geburtsjahr mit 67 Jahren. Für die Jahrgänge dazwischen sind die Regelaltersgrenzen gestaffelt. Um überhaupt eine Altersrente zu erhalten, müssen Versicherte mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.
Vorzeitiger Ruhestand: Möglichkeiten und Bedingungen
Vor dem Jahr war es für weibliche Versicherte unter bestimmten Voraussetzungen möglich, bereits mit 60 Jahren in Altersrente zu gehen. Diese sog. Die deutsche Rentenversicherung unterscheidet bei der Altersgrenze nicht mehr zwischen den Geschlechtern. Das Renteneintrittsalter für Frauen und die Bedingungen für den Rentenbeginn für Frauen und Männer sind heute gleich. Frauen müssen genau so lange arbeiten wie Männer und die gleiche Anzahl von Versicherungsjahre nachweisen, um die Anspruchsvoraussetzungen für eine Altersrente ohne Abschlag zu erfüllen. Gleichzeitig zeigt sich in Deutschland ein geschlechtsspezifisches Rentengefälle: Die durchschnittliche monatliche Altersrente von Männern ist höher als die von Frauen. Warum bekommen Frauen in Deutschland weniger Rente als Männer? Diese sogenannten Rentenabschläge sind auf maximal 14,4 Prozent begrenzt. Die Grenze von maximal 14,4 Prozent wird erreicht, wenn Ihr Rentenbeginn 4 Jahre vor Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze liegt 14,4 geteilt durch 0,3 ist Das früheste Renteneintrittsalter liegt damit für Versicherte ab Jahrgang bei 63 Jahren.