Ab wann lohnt sich ein zweitarifzähler
Dabei unterscheidet sich der Strompreis abhängig von der Uhrzeit, zu der der Strom verbraucht wird. Manchmal spricht man auch von Tagstrom und Nachtstrom. Dein Stromverbrauch wird also geteilt. Einmal in den Verbrauch während der Hauptzeiten und einmal in den Verbrauch während der Nebenzeiten. Der Strom in den Nebenzeiten — der Nachtstrom — ist dabei günstiger, in den Hauptzeiten jedoch ein bisschen teurer. Wer schon einen Doppeltarifzähler hat, kann den Stromanbieter für Nachtstrom auswählen und wechseln. Wer bisher einen Eintarifzähler nutzt, muss erst einen Doppeltarifzähler anschaffen und einbauen lassen. Zu den Schwachlastzeiten zählen allgemein abends, nachts und manchmal auch Sonn- und Feiertage. Die übrigen Zeiten gelten dann als Hauptzeiten, letztlich sind aber die genauen Uhrzeiten von Netzbetreiber zu Netzbetreiber verschieden. Bei manchen fangen sie um 20 Uhr an, bei anderen erst um 22 Uhr. Die teureren Hochlastzeiten sind oft Montag bis Freitag von 6 oder 7 Uhr bis 20 Uhr. An Nachstrom interessierte sollten bedenken: der Arbeitspreis im Niedertarif-Zeitraum ist niedriger, als bei einem normalen Stromtarif.
Ab wann lohnt sich ein Zweitarifzähler?
Ein wichtiger Aspekt eines Zweitarifzählers ist die Unterscheidung zwischen Hoch- und Niedertarif. Tagsüber, in der Regel zwischen und Uhr, wird der Stromverbrauch zum Hochtarif abgerechnet. Nachts hingegen, von bis Uhr, gilt der günstigere Niedertarif. Vergewissern Sie sich bei Ihrem Stromanbieter über die genauen Zeiten für Hoch- und Niedertarif. Manchmal variieren sie von Anbieter zu Anbieter. Die Tarife für HT und NT werden in der Regel durch den örtlichen Grundversorger angeboten. Die lokale Grundversorgung ist jedoch nicht immer die günstigste. Informieren Sie sich daher im Vorfeld, welche Stromanbieter Ihre Region ebenfalls abdecken. Weitere Informationen zu Nachtstrom und die besten Nachtstromtarife finden Sie hier. Wann lohnt sich ein Doppeltarifzähler? Ob ein Doppeltarifzähler oder ein Eintarifzähler für Sie besser geeignet ist, hängt von Ihrem individuellen Stromverbrauch ab. Ein Doppeltarifzähler ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Sie viel Strom in den günstigeren Niedertarifzeiten verbrauchen, etwa durch eine Wärmepumpe, eine Nachtspeicherheizung oder ein Elektroauto.
| Kosten-Nutzen-Analyse: Zweitarifzähler einrichten | Dabei unterscheidet sich der Strompreis abhängig von der Uhrzeit, zu der der Strom verbraucht wird. Manchmal spricht man auch von Tagstrom und Nachtstrom. |
| Zweitarifzähler: Die besten Zeiten für Einsparungen | Obwohl immer mehr auf Digitalisierung gesetzt wird und in einigen Haushalten bereits Smart Meter verbaut sind, verfügen die meisten Stromverbraucher nach wie vor über einen Drehstromzähler. Um den eigenen Verbrauch im Überblick zu behalten und Zählerstände an den Stromanbieter vermitteln zu können, wenn dies gefordert ist, sollten Sie genau wissen, was Ihnen Ihr Stromzähler angibt. |
| Vergleich: Eintarif vs. Zweitarifzähler | Haben Sie Fragen? Ein Wärmepumpenstromtarif ermöglicht es Anlagenbesitzenden, Strom für ihre Wärmepumpe zu besonders günstigen Preisen zu beziehen. |
Kosten-Nutzen-Analyse: Zweitarifzähler einrichten
Obwohl immer mehr auf Digitalisierung gesetzt wird und in einigen Haushalten bereits Smart Meter verbaut sind, verfügen die meisten Stromverbraucher nach wie vor über einen Drehstromzähler. Um den eigenen Verbrauch im Überblick zu behalten und Zählerstände an den Stromanbieter vermitteln zu können, wenn dies gefordert ist, sollten Sie genau wissen, was Ihnen Ihr Stromzähler angibt. Hier kann es sich nämlich sowohl um einen Zählerstand als auch um zwei Zählerstände handeln. In den meisten Haushalten ist ein Eintarifzähler im Einsatz. In diesen ist ein Zählwerk verbaut, das den verbrauchten Strom pro Kilowattstunde angibt. Neben herkömmlichen Tarifen gibt es aber auch sogenannte Doppeltarife. Diese sind in Haushalten sinnvoll, in denen eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe im Einsatz ist. Gemessen wird mit den beiden Zählern der Hochtarif HT und den Niedertarif NT. Während in der Hauptzeit, also tagsüber, der Strom teurer ist, bieten Anbieter in der Nebenzeit, also nachts, den Strom günstiger an, da hier aufs gesamte Netz gesehen weniger verbraucht wird.
Zweitarifzähler: Die besten Zeiten für Einsparungen
Welche Zählerart bei Ihnen vorliegt, können Sie Ihrer Stromrechnung entnehmen. Doch was bedeuten diese Zählerarten? Bei einem Eintarifzähler haben Sie nur ein Zählwerk und beziehen Ihren Strom zu einem festen Tarif. Ein Doppeltarifzähler besteht aus zwei getrennten Zählwerken, daher kann der Strombezug auch mit zwei unterschiedlichen Tarifen erfolgen. So kann nachts günstiger Nachtstrom zu einem Nachtstromtarif bezogen werden. Der Nachtstromtarif wird daher meistens als Niedrigtarif NT und der Tagstromtarif als Hochtarif HT bezeichnet. Möchten Sie Wärmepumpenstromtarife für einen Doppeltarifzähler auf einem Vergleichsportal angezeigt bekommen, müssen Sie demnach angeben, welche Strommengen Sie jeweils im Niedrig- und Hochtarif beziehen möchten. Ein Doppeltarifzähler kann lohnen, wenn Sie einen hohen Strombedarf und ein Haus mit schlechtem Dämmstandard haben. Schalten Sie Ihre Heizung in der Nacht ohnehin aus, da Sie ein Haus mit einem hohen Energiestandard haben, ist in der Regel ein Eintarifzähler ausreichend. Um von einem Eintarifzähler auf einen Doppeltarifzähler zu wechseln oder umgekehrt, müssen Sie sich an Ihren zuständigen Netzbetreiber wenden.