4 große weltreligionen
Der Weltreligionstag fällt jährlich auf den dritten Sonntag im Januar. Er ruft das Recht auf eine freie Religionsausübung in Erinnerung und will dazu beitragen, besser über die verschiedenen Religionen aufzuklären. Denn um andere Religionen zu tolerieren und nicht den eigenen Glauben für den einzig richtigen Weg zu halten, ist es wichtig, sie besser zu verstehen. Das Wort " Religion " leitet sich von dem lateinischen Begriff "religio" her, der etwa "Ehrfurcht" bedeutet. Eine Definition, also genaue Erklärung, ist schwierig. Allgemein handelt es sich bei Religionen um Weltanschauungen und Systeme von Sinngebung, die mit dem Glauben an etwas "Übernatürliches" wie eine höhere Macht verbunden sind. Diese stellt man sich in Form von Göttern oder Geistern beziehungsweise - losgelöst von Personen und Gegenständen - einfach als wirkende Kraft vor, die das Schicksal "von oben" lenkt. Religiöse Menschen sehen in ihrem Glauben etwas, das ihrem Leben Sinn verleiht, ihnen in der Welt Orientierung bietet und sie die Zusammenhänge des Daseins besser verstehen lässt.
Islam
Sie gilt aber als wichtiges religiöses Symbol. Die traditionelle chinesische Religion ist der Überbegriff für lokale Glaubens- und Philosophieschulen wie der Daoismus oder der Konfuzianismus und sind überwiegend in China zu finden. Gemein sind ihnen der Glaube an verschiedene Gottheiten sowie die Verehrung von Naturkräften und Vorfahren. Aktuelle Schätzungen gehen von Millionen Anhängern aus. Konfuzianismus und Daoismus gehen beispielsweise bis in die Zeit bis vor Christus zurück. Der Buddhismus tauchte um das Jahr vor Christus auf und ist eine der fünf Weltreligionen. Er hat geschätzt Millionen Anhänger — hauptsächlich in Südostasien in der Region in und um Thailand, Kambodscha und Myanmar. Buddhisten berufen sich auf die Lehren von Siddhartha Gautama. Sie glauben, dass das Leben leidvoll ist und sie nach dem Tod wiedergeboren werden, bis sie Nirwana als höchste Bewusstseinsstufe erreichen. Unter die Ethnische Religionen fällt der Glaube von eingeborenen Völker, der nicht durch schriftliche, sondern durch mündliche Überlieferung weitergegeben wird.
| Christentum | Der Weltreligionstag fällt jährlich auf den dritten Sonntag im Januar. Er ruft das Recht auf eine freie Religionsausübung in Erinnerung und will dazu beitragen, besser über die verschiedenen Religionen aufzuklären. |
| Hinduismus | Seinen Ursprung hat es als kleiner und vom Römischen Reich verfolgter Ableger des Judentums im 1. Seitdem hat es sich zur Weltreligion entwickelt, die Nord- und Südamerika, Europa und Südafrika dominiert. |
| Buddhismus | Manche Wissenschaftler sagen: Religionen — das sind Geschichten über Götter, Geister, Heilige und andere Wesen. Solche Vorstellungen können sich natürlich schnell ändern — vor allem bei kleinen Glaubensgemeinschaften. |
Christentum
Manche Wissenschaftler sagen: Religionen — das sind Geschichten über Götter, Geister, Heilige und andere Wesen. Solche Vorstellungen können sich natürlich schnell ändern — vor allem bei kleinen Glaubensgemeinschaften. Deshalb sagen manche Wissenschaftler: Jeden Tag entstehen neue Religionen und jeden Tag sterben alte Religionen aus. Wenn ein paar Menschen sich zusammentun und an etwas glauben, kann eine neue Religion entstehen. Wenn eine Handvoll Gläubige es aber zum Beispiel nicht schafft, ihre Überzeugungen an ihre Kinder und Kindeskinder weiterzugeben, dann kann eine Religion auch wieder verschwinden. Viele Religionen haben so wenige Anhänger, dass kaum jemand sie kennt. Dazu zählen das Christentum , das Judentum , der Islam , der Buddhismus und der Hinduismus. Das Christentum und der Islam sind beide aus dem Judentum entstanden. Deshalb kennen Christen und Muslime auch viele der Geschichten aus der Thora, dem heiligen Buch der Juden. Teilweise verehren Juden, Christen und Muslime auch dieselben Propheten — das sind Gesandte Gottes. Verschieden ist vor allem, wen Juden, Christen und Muslime am meisten verehren: Die Juden warten auf einen Messias, also jemanden, der sie errettet und erlöst.
Hinduismus
Verschiedentlich wird auch das Alter einer Religion als Kriterium genannt. Demnach werden im Eine klare Definition ist schwer zu leisten. Daher sind Auflistungen der Weltreligionen stets einer gewissen Willkür unterworfen. In der Religionswissenschaft wird die Anwendung des Begriffes vermieden, um Definitionsproblemen zu entgehen. Die folgenden fünf existierenden Religionen werden im deutschen Sprachraum im Allgemeinen als Weltreligionen bezeichnet:. Eine ganz enge Auffassung des Begriffes Weltreligion würde nur den Buddhismus, das Christentum und den Islam umfassen, die bisweilen als Universalreligionen bezeichnet werden: [6] Ihr universeller Geltungsanspruch war bereits bei Gründung der Religion präsent, eine weltweite Verbreitung liegt vor, die Anzahl der Anhänger ist sehr hoch und die Religion ist bereits sehr alt. Aufgrund dieses Anspruchs kann jeder Interessierte einer Universalreligion beitreten. Da keine Verbindung mit Verwandtschaftsstrukturen vorliegt, ist keine Zugehörigkeit zu einem bestimmten Stamm , Klan oder Volk erforderlich.