30 jahre alte gasheizung wirkungsgrad
Der jeweilige Wirkungsgrad ist ein gutes Kriterium zum Vergleich einzelner Heizungssysteme. Diese ist im Alltag nicht immer gegeben. Eine weitere Kennzahl ist der sogenannte Nutzungswert, der die Effizienz über einen längeren Zeitraum und auch bei nur teilweiser Auslastung der Heizung ermittelt. Wirkungsgrad und Nutzungsgrad sind beide zu berücksichtigen. Dabei beschreiben diese Zahlen das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie und der daraus zu gewinnenden Wärme. Je höher der Wirkungsgrad vom Hersteller angegeben wird, umso effizienter arbeitet die Heizungsanlage. Der Wirkungsgrad einer Heizung beschreibt, wie verlustfrei die gebundene Energie des Energieträgers in Wärmeenergie umgesetzt werden kann. Bei einer brennerbetriebenen Heizung können bei der Umsetzung in Wärmeenergie Verluste entstehen. Kosten und Nutzen einer Modernisierung Ihrer Heizung berechnen Sie ganz einfach online mit unserem Sanierungsrechner. Jetzt starten. Mit dem Austausch Ihrer alten Heizung lässt sich viel Energie und CO2 einsparen.
30 Jahre alte Gasheizung: Wie man den Wirkungsgrad verbessert
Im Schnitt sind die Anlagen in Deutschland etwa 17 Jahre alt. Sicherlich müssen Sie nicht sofort reagieren, sobald die Marke überschritten ist. Aber planen Sie die Modernisierung am besten frühzeitig. Viele technische Innovationen können mit sehr alten Modellen nicht mehr umgesetzt werden. Das bedeutet nicht nur weniger Komfort. Auch umwelttechnische Anforderungen sind häufig nicht mehr einzuhalten. Aber auch wirtschaftlich kann sich eine Modernisierung lohnen. Neuere Anlagen arbeiten in der Regel effizienter und sind besser an Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Mit weniger Brennstoffeinsatz kann gleich viel Wärme erzeugt werden. Das senkt nicht nur die Heizkosten, sondern ist auch gut für die Umwelt. Nicht selten wissen viele Bewohner und Hausbesitzer jedoch gar nicht, aus welchem Jahr die Heizungsanlage im Keller stammt. In der Regel finden Sie diese Angaben auf dem Typenschild am Kessel. Neben dem Baujahr ist auch der Hersteller verzeichnet. Sollten Sie nicht fündig werden, gibt es noch die Möglichkeit, das Alter über das Protokoll des Schornsteinfegers in Erfahrung zu bringen.
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Optimierung des Wirkungsgrades einer 30-jährigen Gasheizung
Das Herzstück einer Heizungsanlage ist der Heizkessel. Aus verschiedenen Gründen kann die Modernisierung oder der Austausch des Heizkessels notwendig werden. Sei es, weil die Heizung nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften entspricht oder weil nach einer umweltfreundlicheren und preiswerteren Heizmöglichkeit gesucht wird. So oder so ist die richtige Planung immer entscheidend. Aus naheliegenden Gründen ist ein Kesseltausch im Sommer am sinnvollsten. Der Trend dreht sich jedoch: Laut dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie wurden allein in Deutschland fast eine Million neuer Wärmeerzeuger installiert. Davon waren gut 60 Prozent Gas-Kessel und nur noch gut 5 Prozent Öl-Kessel. Alte Heizkessel verbrauchen sehr viel mehr Energie als neue Kessel. Das liegt nicht nur an der technischen Weiterentwicklung und der sehr sparsamen Brennwerttechnik von Heizkesseln. Es ist auch darauf zurückzuführen, dass alte Heizkessel oft überdimensioniert waren. Dabei werden individuelle, aber entscheidende Faktoren wie eine Wärmedämmung oder die im Durchschnitt im Haushalt benötigte Wärme berücksichtigt werden.
Effizienzsteigerung bei älteren Gasheizungen: Ein Leitfaden für 30-jährige Anlagen
Allerdings liest man oft, dass genau jene Brennwertkessel einen Wirkungsgrad von über Prozent haben. Ein solches Ergebnis ist nur möglich, wenn man die bereitgestellte Wärme durch den Heizwert statt durch den Brennwert teilt. Während letzterer die Gesamtenergie eines Brennstoffs inklusive die in den Abgasen enthaltene Energie berücksichtigt, drückt der Heizwert nun die Energie aus, die aus der direkten Verbrennung entsteht und ignoriert dabei die Abgase. Da Brennwertkessel auch die Wärme der Abgase verwerten, entstehen Wirkungsgrade von über Prozent, wenn wir die von einem Brennwertkessel bereitgestellte Wärme durch den Heizwert teilen. Die obere Tabelle zeigt den Wirkungsgrad verschiedener Kessel, der nur minimal vom verwendeten Brennstoff und vor allem von der Heizungstechnik abhängt. Ein geläufiger Parameter ist hier der feuerungstechnische Wirkungsgrad. Er beschreibt die Wärmeausbeute bei der Verbrennung unter Berücksichtigung der Verluste durch die Abgase und im Kessel selbst. Jedoch handelt es sich bei der Herstellerangaben um einen theoretischen Wert, der nur mit dem realen Wert übereinstimmt, wenn der Kessel im Volllastbereich arbeitet.