1 kwp im winter
Ein Photovoltaikmodul benötigt die Sonne, um Solarstrom zu produzieren — klar, dass die Photovoltaikanlage im Sommer also höchste Leistung erbringt. Doch womit müssen Betreiber rechnen, wenn ab Ende Oktober die Zahl der Sonnenstunden deutlich abnimmt? Produziert die Photovoltaikanlage weniger Solarstrom? Droht sogar ein Leistungsverlust, wenn sich die Sonne im tiefsten Winter fast gar nicht mehr blicken lässt und mancherorts Schnee die Dächer bedeckt? Wir erklären Ihnen, wie Sie Solarenergie trotz geringer Sonneneinstrahlung effektiv nutzen können und warum sich eine Photovoltaikanlage auch im Winter lohnt. Die Leistung einer Photovoltaikanlage PV-Anlage bemisst sich nicht allein an der direkten Sonnenstrahlung. Ebenso wichtig ist die Diffusstrahlung , also jene Solarstrahlung, die indirekt über Streuung oder Reflexion auf die Erdoberfläche trifft. Im Jahresmittel setzt sich die Globalstrahlung jeweils zur Hälfte aus direkter und diffuser Strahlung zusammen. Für die Leistung einer PV-Anlage ist diese Jahressumme entscheidend, wobei es in Deutschland geografische Unterschiede bei der Globalstrahlung gibt.
1 kWp-Anlage im Winter: Effizienz und Leistung
Die jahreszeitlichen Unterschiede machen sich auch im Ertrag Ihrer PV-Anlage bemerkbar. Während im Winterhalbjahr Oktober bis März nur rund 20 bis 30 Prozent der Gesamtmenge produziert werden, steuert das Sommerhalbjahr April bis September beachtliche 70 bis 80 Prozent bei. Im Winter Dezember bis Februar würde die 10 kWp-PV-Anlage etwa kWh Strom produzieren. Überschlagsweise geht man davon aus, dass ein Haushalt im Winter durchschnittlich rund 14 kWh pro Tag verbraucht im Sommer sind es 10 kWh pro Tag. Der gesamte Stromverbrauch von Dezember bis Februar beläuft sich dann auf 1. Eine PV-Anlage lohnt sich auch im Winter. Doch dabei sind einige Besonderheiten zu beachten. Wer das ganze Jahr über möglichst viel Solarstrom produzieren möchte, wird die Ausrichtung am Jahresertrag festmachen. Und das bedeutet in der Regel, dass die Aufstellung der Solarmodule entsprechend der Maximalleistung in den Sommermonaten in südlicher Richtung Süd-Ost bis Süd-West erfolgen wird. Zudem werden die meisten Solaranlagen parallel zum Dach installiert , vor allem aus praktischen Gründen.
| Optimierung von Solaranlagen für den Winterbetrieb | Doch das stimmt nicht. Wir haben uns einmal genauer angesehen, wie hoch der Ertrag einer 10 kWp-PV-Anlage im Winter eigentlich ist. |
| Wie beeinflusst der Winter die 1 kWp-Photovoltaik? | Ein Photovoltaikmodul benötigt die Sonne, um Solarstrom zu produzieren — klar, dass die Photovoltaikanlage im Sommer also höchste Leistung erbringt. Doch womit müssen Betreiber rechnen, wenn ab Ende Oktober die Zahl der Sonnenstunden deutlich abnimmt? |
Optimierung von Solaranlagen für den Winterbetrieb
Jetzt neu: zolar Easypay — die flexible Ratenzahlung für deine Solaranlage. Solaranlagen können auch im Winter eine bedeutende Menge sauberen Stroms produzieren. Es ist wichtig zu beachten, dass die Leistung der Anlage je nach Sonneneinstrahlung und Temperatur variieren kann, aber grundsätzlich bleibt die Funktionalität von Solaranlagen im Winter erhalten. Wie viel aber ist eine "bedeutende Menge""? Wie viel" in Kilowattstunden kWh? Und lohnt sich eine Solaranlage im Winter überhaupt? Diese und weitere Fragen beantworten wir in diesem Artikel. Während der Wintermonate Dezember bis Februar in Deutschland kann eine Photovoltaikanlage immer noch einen beachtlichen Ertrag erzielen, der bei durchschnittlich 15 kWh pro Quadratmeter liegt. Dies entspricht etwa 7 Prozent der Gesamtleistung der Anlage. Im Winterhalbjahr Oktober bis März steigt der Anteil auf 23 Prozent. Pro Kilowattpeak kWp liegt der Ertrag einer Solaranlage im Winter bei ca. Auf die 92 Tage des Winters verteilt, liegt die Stromproduktion also durchschnittlich bei 0,8 kWh pro Tag.
Wie beeinflusst der Winter die 1 kWp-Photovoltaik?
Die Sonnenstrahlung, die tatsächlich unseren Erdboden erreicht, wird als Globalstrahlung bezeichnet. Diese setzt sich aus direkter und indirekter Strahlung zusammen: Die Direktstrahlung trifft ungehindert auf die Erdoberfläche auf. Die Diffusstrahlung ist das, was nach der Streuung und Reflexion durch Wolken, Feuchte, Verschmutzung noch hindurchdringt. In Deutschland ist die Globalstrahlung gewöhnlich je zur Hälfte direkt und indirekt. Daraus lassen sich drei Fakten ableiten: Globalstrahlung und Erträge sind umso höher,. Unter diesem Begriff versteht… weiterlesen. Alle 10 Jahre gibt der Deutsche Wetterdienst DWD eine Karte mit der mittleren Jahressumme der Globalstrahlung in Deutschland für die vergangenen 30 Jahre heraus. Für den Zeitraum — wurden Werte zwischen und 1. Der errechnete Mittelwert beträgt 1. So liegen die Werte in der norddeutschen Tiefebene und im Sauerland am unteren, in weiten Gebieten Bayerns und Baden-Württembergs am oberen Rand. Mittlere Strahlungswerte wurden in Mitteldeutschland und in östlichen Regionen verzeichnet.